Mit „Hier kommt die Maus“ von Stefan Raab und das bekannte „Te deum“ von Marc-Antoine Charpentier folgten zwei Stücke, die die Orff-Gruppe mit Stabspielen bzw. mit unterschiedlichen Rhythmusinstrumenten begleitete. Nun folgte die Stunde der kleinen Solisten. Jeweils am Klavier interpretierten Lisa aus der vierten Klasse und Marie aus der dritten Klasse „River flows“ sowie ein Scherzo von Joseph Haydn. Vor den ersten Gesangsdarbietungen präsentierte die Film-EBA ihren ersten Beitrag. In Kooperation mit dem Staatstheater hatten sie - passend zum vorangegangenen Tag - einen Kurzfilm über das Leben von Anne Frank gedreht. „Hine ma tov umanaim“ - „Siehe, wie gut und angenehm es ist, wenn Menschen in Eintracht zusammen wohnen“, dieser Liedruf, vorgetragen von einer Gruppe aus der sechsten Klasse, leitete gekonnt zum zweiten Teil des Abends über. Auch der Grundschulchor unterstrich mit seinem Lied „Fremde - Freunde“ diesen Wunsch.

Danach überzeugte Nathaniel die Zuhörer mit seinem auf dem Klavier vorgetragenen Prelude von Frederic Chopin. „Lebenszeit“ - unter diesem Motto stand der zweite Beitrag  der Film-EBA. Gabriela und Arben hatten sich zu diesem Stichwort Gedanken gemacht, einen Text geschrieben und diesen dann mit Bildern eindrucksvoll untermalt. Vor dem großen Finale war Susanne Posselt mit ihrer Arie „Un moto di gioia“ und wiederum die Schüler*innen der sechsten Klasse mit dem Lied „Sponono“ zu hören. Dazwischen zeigten die Schülerinnen der Tanz-EBA ihr großes Können - alles war selbständig einstudiert. Zum Schluss war noch einmal der Chor mit „Vois sur ton chemin“ zu hören. So ging dieser Abend und dieser Tag, an dem eine ganze Palette musikalischer, tänzerischer und filmischer Fähigkeiten zu sehen und zu hören war, eindrucksvoll zu Ende.

 Danke an alle, die auf irgendeine Art und Weise zum Gelingen des Konzertes und des Tages beigetragen haben.

 Bernhard Späth