Bürgermeisterin Bettina Lisbach würdigte im Rathaus, vor Stellwänden mit Fotos und einer Gruppenliste von A3 - Diaknonie bis Wohngruppe Weitblick, Kleine und Große, die strahlend und stolz vortraten. Auf den ersten drei Pätzen bei Kindergärten landeten Kita Kentuckyallee, Kinderhaus Gummibärchen und Kita Mühlwichtel. Bei den Schulen lag die Eichendorffschule vorne, mit Anne-Frank-Gemeinschafts- und Weinbrennergrundschule auf dem Podium. Auf Vereinsebene räumten auf und ab: der Kanukreis Karlsruhe, Bürgervereine Daxlanden und Bulach. Vom 11. März bis zum 30. April waren 412 Putzgruppen mit Greifzangen, Handschuhen und Drecksäcken unterwegs für ein aufgeräumteres, noch schöneres Karlsruhe: darunter 121 Einzelpersonen, 46 Kindergärten, 48 Vereine, 55 Schulen, je neun Gewerbebetriebe und soziale Einrichtungen, fünf kirchliche Stellen, sechs Parteien, vier Ortsverwaltungen. Ferner 84 Paten, zu denen sich neun neue gesellten, um künftig das ganze Jahr über ein selbst gewähltes Gebiet bestmöglich sauber zu halten. Selbtsverständlich bliebt das unterstützende Amt für Abfallwirtschaft verantwortlich, aber angewiesen darauf, dass die sensibilisierte Bürgerschaft mit anpackt. "Es ist einfach gut, Vorbilder zuhaben", betonte Lisbach: "Wir wollen vermitteln: Abfall gehört in den Mülleimer." Bei vielen sei das gebotene Handeln "im Bewusstsein verankert, längst nicht bei allen".

StadtZeitung 24 vom 14.Juni 2019