Die Anne-Frank-Schule hatte sich auf die Suche nach einem neuen Paten für das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ gemacht - und wurde in der Bürgermeister*innenriege fündig. Martin Lenz, Leiter des Dezernats 3 (zuständig u.a. für Schulen) und selbst Oberreuter, musste nicht lange überlegen, das Patenamt anzunehmen. Im Rahmen des Projekts werden Kinder und Jugendliche aktiv, weil sie es stört, dass Menschen z.B. wegen ihrer Herkunft, ihrer Hautfarbe oder ihrer Religion beschimpft, gemobbt oder bedroht werden. Das bundesweite Netzwerk bietet Schüler*innen dafür einen angemessenen Rahmen.

 

Aufgabe des Paten ist es hierbei, die Schulgemeinschaft in ihren Bemühungen gegen Rassismus zu unterstützen. Wie Bürgermeister Lenz auf der „Ernennungsurkunde“ versicherte, freut er sich „auf die tolle Zusammenarbeit für unser Oberreut und Karlsruhe“. Im Rahmen der zweiten Schülervollversammlung dieses Schuljahres wurde er von Herrn Schädle (Landeskoordination Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage) schließlich mit dem Patenamt beauftragt. Auch Herr Schwarz-Hemmerling machte noch einmal die Wichtigkeit des Sich-Entgegen-Stellens deutlich.

 

Das bereits angesprochene vielfältige Programm wurde ergänzt durch Darbeitungen der ehemaligen Tanz-EBA von Sharon, einem Tanz-Duo, bestehend aus Lakysha und Simona, dem begeisternden Auftritt der beiden Djembenspieler John und Francis und dem stimmungsvollen Klavierspiel von Nathaniel. Herzlichen Dank den Schülersprecherinnen Pauline und Angelina für die gelungene Moderation.

 

Es war eine Schülervollversammlung, die hoffentlich lange nachwirkt, denn wie der Chor so toll zum Ausdruck brachte: „Ich bin anders als du bist anders als er ist anders als sie. Wir sind anders als ihr seid anders als wir – ja und? Das macht das Leben eben bunt.“   

Artikel BNN

Text und Bilder: Bernhard Späth