Die Gemeinschaftsschule bietet alle Bildungsstandards (Hauptschule, Realschule, Gymnasium) an. Die Schülerinnen und Schüler werden bestmöglich nach ihren Fähigkeiten und Interessen gefordert und gefördert. Dazu garantiert die Gemeinschaftsschule eine anregende Lernumgebung, eine differenzierende Unterrichtsorganisation mit ausgeprägten Phasen des eigenverantwortlichen und des kooperativen Lernens. Die Gemeinschaftsschule orientiert sich sowohl am Leistungsprinzip als auch am Prinzip der Chancengerechtigkeit. Eine Aufteilung der Schüler nach Leistungsgruppen erfolgt nicht. Sie ist eine Schule mit inklusivem Bildungsangebot, in der sowohl Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinsam lernen und in ihren Begabungen gefördert werden. Die Gemeinschaftsschule ist eine Ganztagsschule.

 

Die Anne-Frank-Schule startete zu Beginn des Schuljahres 2014/15 mit dem Ausbau zur Gemeinschaftsschule. Sie ist zweizügig geplant und baut sich sukzessive auf. Im Endausbau werden rund 300 Schüler die Gemeinschaftsschule besuchen. Sie werden von Lehrkräften aus der Sekundarstufe I und aus dem Gymnasium unterrichtet. Jeder Schüler hat eine Lehrkraft, die ihn als Lernbegleiter in seinem Lern- und Arbeitsverhalten berät, der sogenannte Coach. Pro Lerngruppe (rund 20 Schüler) gibt es zwei Coaches. Durch die geringe Anzahl an Schülern pro Coach kann eine umfangreiche und intensive Betreuung garantiert werden. Das Lerntagebuch ist in der Gemeinschaftsschule das Element zwischen allen am Lernen Beteiligten (Schüler, Lehrer und Eltern):  

  • Schüler setzen sich selbst Ziele, dokumentieren ihre Aufgaben, treffen zeitliche Absprachen.
  • Lehrer beraten und besprechen auf der Lerntagebuchgrundlage Ziele in Coachinggesprächen, geben Rückmeldungen über Lernfortschritte und geben Tipps für die weitere Lernweggestaltung. Auch Fachlehrer sind in diese Prozesse fest eingebunden.
  • Eltern sind tagtäglich informiert und können ebenfalls unterstützend tätig werden.

 

In den Hauptfächern arbeiten die Lerngruppen mit Kompetenzrastern. Lernwegelisten unterstützen die Lernenden bei der Organisation ihrer Arbeitsprozesse. Der Lernnachweis informiert die Schüler über die erworbenen Kompetenzen und Kenntnisse. Es werden allerdings keine Ziffernoten sondern lediglich tendenzgebende Prozentzahlen vergeben und es erfolgt keine Nichtversetzung. Besonders hervorzuheben ist das Raumkonzept für die Jahrgangsstufen 5 bis 7. Auf einer Ebene ist immer ein Lerngruppenjahrgang untergebracht. Jeder Schüler hat einen Einzelarbeitsplatz im Lerngruppenraum mit eigener Magnetwand, um z.B. wichtige Materialien immer blick- und griffbereit zu haben. Zwischen den beiden Lerngruppenräumen liegt ein Differenzierungsraum, unter den Schülern auch Inputraum genannt,  der für Inputs, Gruppenarbeiten oder gemeinsamen Unterricht genutzt wird.

Das Smartboard, welches in allen Inputräumen vorhanden ist, unterstützt die Schüler ideal in ihren Lernprozessen, da Lerninhalte so durch modernste Technik nachhaltig vermittelt werden können.

Auch ab Klasse 8, muss auf einen Differenzierungsraum nicht verzichtet werden. Dieser wird ebenfalls zwischen den zwei Lerngruppen geteilt. So gibt es hier auch die Möglichkeit, dass bei geeigneten Unterrichtsinhalten Lerngruppenübergreifend gearbeitet werden kann.

 

Weitere Informationen finden Sie unter dem Menüpunkt Bausteine.